Freitag, 14.03.2014 – Vortrag: „Lockruf des Alaska-Goldes – der Klondike-Goldrausch 1896-1899“, Hohenstein-Ernstthal
(bekannt gemacht am 03.03.2014)

„Lockruf des Alaska-Goldes – der Klondike-Goldrausch 1896-1899“

Goldanlagen werden besonders in Zeiten von Finanzkrisen für Viele interessant. Das war in früheren Zeiten nicht anders: Die Ankunft des Dampfers „Portland“ in Seattle (Washington/USA) am 17. Juli 1897 mit Gold im Wert von über 700.000 Dollar an Bord war der Auslöser des Klondike-Goldrausches. Innerhalb kurzer Zeit brachen über 100.000 Goldbesessene in den hohen Norden auf. Nur reichlich 30.000 erreichten die Goldfelder am Klondike River bei Dawson City (Kanada). „Ich sage Euch, Leute, das Gold liegt da und wartet nur, dass man es holt. Niemand kann den Gang der Dinge aufhalten … Aus der ganzen Welt werden die Leute herströmen, …, ihr werdet denken, dass die Hölle losgelassen ist“ beschreibt Jack London – Abenteurer, Goldsucher, Bestsellerautor und Zeitgenosse Karl May´s – in seinem Roman „Lockruf des Goldes“ die Situation aus eigener Anschauung.

Dem Vortrag von Jochen Rascher, Geologe aus Freiberg, wird eine kurze Übersicht der Goldfunde in Deutschland vorangestellt. Dann folgt der Referent den Spuren der Goldsucher nach Dawson City, dem „Paris des Nordens“, berichtet über die Geologie und Entdeckung der Goldfunde ebenso wie über die Gewinnung des begehrten Edelmetalls unter arktischen Bedingungen. Ein Besuch bei den „touristischen Goldgräbern“ im heutigen Dawson schließt den Vortrag ab.

Termin:
Der Vortrag findet am 11. März 2014 ab 18 Uhr in der Karl-May-Begegnungsstätte in Hohenstein-Ernstthal statt.
Der Eintritt ist frei.